Urologin Graz, Urologie Graz, Dr. Yas Razmara, Fachärztin für Urologie

HPV Praxis

Lassen Sie feststellen, ob bei Ihnen eine Infektion mit potentiell krebsauslösenden Hochrisiko-Virustypen vorliegt.



Ursachen und Risikofaktoren für das Peniskarzinom:

Es existieren verschiedene Arten des Peniskarzinoms, das mit Abstand häufigste ist das sogenannte Plattenepithelkarzinom. Das heißt, der Tumor geht von der Penishaut aus. Meist ist die Eichel oder die Vorhaut betroffen.

Als auslösende Faktoren für die Entwicklung eines Plattenepithelkarzinoms des Penis werden zwei Faktoren diskutiert.


Vorbestehende Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV)

Infektionen mit humanen Papillomaviren sind die häufigsten sexuell Übertragbaren Infektionen. Das Risiko einer HPV-Infektion bei ungeschütztem, sexuellen Kontakt mit einem HPV-infizierten Partner liegt bei 70 - 85%. Man geht davon aus, dass bei 50% der 15-25 Jährigen eine HPV-Infektion vorliegt. Es sind eine Vielzahl von HPV-Typen bekannt. Einigen davon schreibt man ein hohes Risiko zu, einen Tumor auszulösen (sog. "high risk" Typen)


Vorbestehende chronische Entzündungen des Penis

Epidemiologische Untersuchungen belegen den Zusammenhang zwischen chronisch entzündlichen Veränderungen am Penis und der Ausbildung eines Peniskarzinoms. Ungenügende hygienische Verhältnisse, vor allem in Verbindung mit einer Vorhautverengung, sowie häufig wiederkehrende Entzündungen der Eichel zählen als gesicherte Faktoren bei der Entwicklung eines Plattenepithelkarzinoms.


Gebärmutterhalskrebs ist vermeidbar - Testung bei weiblichen Patientinnen

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ist weltweit die zweithäufigste Krebserkrankung von Frauen unter 50 Jahren. Die Ursache ist eine Infektion mit Humanen Pailloma Viren (HPV).

Humane Papilloma Viren (HPV) sind sexuell Übertragbare, weitverbreitete Viren. Von den ungefähr 150 verschiedenen HPV-Typen können ca. 30 den Genitalbereich infizieren. Bestimmte Typen des HPV, sogenannte Hochrisiko -Virustypen, können bei einem Großteil (bis zu 99%) der Frauen mit Krebsvorstufen oder Krebs des Gebörmutterhalses im Gewebe nachgewiesen werden.

Bei Nachweis dieser Hochrisiko-Virustypen im Gewebe ist das Risiko, an einem Zervixkarzinom zu erkranken, stark erhöht. In den meisten Fällen heilt die Infektion mit einem HPV allerdings auch von selbst wieder aus, ohne Beschwerden zu verursachen. Eine andauernde HPV-Infektion erhöht hingegen das Risiko von Zellveränderungen und somit Krebs.

Da sich Gebärmutterhalskrebs langsam entwickelt, verursacht er in der Anfangsphase in der Regel keine Beschwerden. Erst ab einer gewissen Größe, d.h. bei fortgeschrittener Erkrankung kann es zu Blutungen und Ausfluss der Scheide kommen.

Daher ist eine Früerkennungsuntersuchung besonders wichtig.

Alle Frauen ab 30 Jahren sollten im Rahmen einer jährlichen Vorsorge den HPV-Test anfordern.

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